BU: Im Fokus des LogiMAT-Auftritts der Logistikbude: der KI-Agent, der handschriftliche und gedruckte Informationen auf Palettenscheinen automatisch verarbeitet. Foto: Logistikbude

KI-gestütztes Ladungsträgermanagement rückt zunehmend in den Fokus von Unternehmen, die ihre administrativen Logistikprozesse modernisieren wollen. Auf der LogiMAT 2026 präsentiert die Logistikbude GmbH in Halle 4, Stand 4A64, eine Softwarelösung, die genau an dieser Schnittstelle ansetzt. Im Zentrum steht eine digitale Plattform für das Management von Paletten, Behältern und weiteren Mehrweg-Objekten, die Transparenz über Bestände und Umlaufzeiten in Echtzeit ermöglicht. Der Messeauftritt ist dabei bewusst praxisnah angelegt. Besucherinnen und Besucher können die Lösung direkt vor Ort testen und sich ein eigenes Bild davon machen, wie digitale Prozesse die bislang oft papierbasierte Verwaltung von Ladungsträgern verändern.


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Automatisierte Datenerfassung mit dem KI-Agenten

Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung ist der sogenannte KI-Agent, den die Logistikbude erstmals einem breiten Fachpublikum auf der LogiMAT vorstellt. Dieses Feature verarbeitet sowohl handschriftliche als auch gedruckte Informationen auf Palettenscheinen automatisiert. Eingescannte Belege werden vom System ausgelesen, relevante Informationen zu Tauschpartnern, Lademitteln, Mengen und Belegdaten erkannt und unmittelbar in Buchungen überführt. Der manuelle Aufwand reduziert sich damit auf eine kurze Prüfung und Freigabe durch die Mitarbeitenden. Besonders relevant für den Einsatz im Alltag ist, dass der KI-Agent auch bisher unbekannte Belege erkennt, ohne zuvor trainiert worden zu sein. Die Lösung ist zudem skalierbar ausgelegt und kann zehntausende Belege pro Woche verarbeiten. Erste Implementierungen bei Kunden zeigen, dass sich sowohl Bearbeitungszeiten als auch Fehlerquoten in der Verwaltung deutlich reduzieren lassen.


KI-gestütztes Ladungsträgermanagement
KI-gestütztes Ladungsträgermanagement

Transparenz über Bestände und Umlaufzeiten

Die Softwarelösung der Logistikbude ermöglicht es, Ladungsträger wie Europaletten, Boxen oder Gestelle digital zu erfassen und entlang der Supply Chain transparent nachzuverfolgen. Damit adressiert das Start-up eine Herausforderung, die in vielen Unternehmen nach wie vor unterschätzt wird. Fehlende Transparenz über Bestände und Umlaufzeiten führt nicht nur zu zusätzlichem Abstimmungsaufwand, sondern bindet auch Kapital. Die Plattform schafft hier eine zentrale Datenbasis, die operative Entscheidungen unterstützt und gleichzeitig die Grundlage für weiterführende Analysen bildet. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle, etwa bei der Automatisierung repetitiver Aufgaben und der Reduktion manueller Eingriffe.


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Austausch über Praxisbeispiele und Implementierung

Auf dem Messestand setzt die Logistikbude neben Live-Demonstrationen auch auf den Austausch mit Anwendern. In einer eigenen Speaker-Corner berichten Branchenexperten über ihre Erfahrungen mit der Implementierung und Nutzung der Software im Tagesgeschäft. Dabei geht es nicht nur um technische Aspekte, sondern auch um organisatorische Fragestellungen und die Einbettung digitaler Lösungen in bestehende Prozesse. Der Blick richtet sich zudem auf die zukünftige Rolle von Software und KI im Ladungsträgermanagement und in der Supply Chain insgesamt.

Messeauftritt als Plattform für Dialog

Für das Unternehmen ist die LogiMAT eine zentrale Bühne, um den praktischen Nutzen der eigenen Lösung zu vermitteln. „Die LogiMAT ist für uns die perfekte Gelegenheit, die Vielseitigkeit unserer Lösung erlebbar zu machen. Anhand konkreter Use Cases unserer Kunden zeigen wir, wie unterschiedlichste Branchen von unserer Software profitieren und ihre Effizienz im Ladungsträgermanagement bereits spürbar steigern konnten“, sagt Dr. Philipp Hüning, Co-Founder und CEO der Logistikbude GmbH. Das Zitat unterstreicht den Anspruch, nicht abstrakte Technologie zu präsentieren, sondern konkrete Anwendungsfälle in den Mittelpunkt zu stellen.


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Ladungsträgerverwaltung ohne Excel und Papier

Auch im offiziellen Forenprogramm der LogiMAT ist die Logistikbude vertreten. Dr. Philipp Hüning spricht im Rahmen der „Exhibitor Insights“ über das Thema „Ladungsträger auf Autopilot: Paletten, Behälter & Co. ohne Excel und Zettelwirtschaft managen“. Der Vortrag findet am Mittwoch, den 25. März 2026, von 10:00 bis 10:20 Uhr in Halle 4, Forum Süd, statt. Dabei geht es um die Frage, welches Potenzial in der Digitalisierung der Ladungsträgerverwaltung liegt. „Viele Unternehmen lassen beim Management ihrer Ladungsträger noch jede Menge Potenzial liegen“, sagt Hüning. „Der Wechsel auf ein digitales Tool spart in Zeiten von Fachkräftemangel nicht nur Arbeitszeit, sondern verschafft dabei noch einen deutlich besseren, stets aktuellen Überblick über den Status aller Paletten, Gestelle und Behälter.“

KI-gestütztes Ladungsträgermanagement – Perspektive

Der Messeauftritt der Logistikbude auf der LogiMAT 2026 zeigt, wie KI-gestütztes Ladungsträgermanagement dazu beitragen kann, bislang analoge und fehleranfällige Prozesse zu digitalisieren. Im Fokus stehen dabei nicht technologische Versprechen, sondern konkrete Verbesserungen im Arbeitsalltag. Mit der Kombination aus automatisierter Belegerfassung, transparenter Bestandsführung und praxisnaher Demonstration positioniert sich das Unternehmen als Akteur in einem Bereich, der für viele Logistikverantwortliche zunehmend an Bedeutung gewinnt.