BU: Rémy El Abd, neuer Vice President Germany & Middle East. Foto: Element Logic
Element Logic Intralogistik reagiert auf die wachsende Differenzierung der europäischen Märkte mit einer gezielten Neuausrichtung seiner Führungs- und Regionalstruktur. Zum 1. Januar 2026 ordnet der Systemintegrator die Verantwortung für Deutschland, Südosteuropa und den Mittleren Osten neu und passt damit seine Organisation an veränderte Marktbedingungen, regionale Wachstumsschwerpunkte und steigende Anforderungen an intralogistische Projekte an. Die personellen Veränderungen betreffen sowohl die operative Führung in Deutschland als auch den strategischen Ausbau neuer Subregionen innerhalb der EMEA-Organisation.
Die Entscheidung, Führungsaufgaben und Zielregionen neu zuzuschneiden, ist Ausdruck eines strukturellen Wandels in der Intralogistik. Investitionszyklen, Projektgrößen und technologische Anforderungen unterscheiden sich zunehmend von Region zu Region. Für international tätige Systemintegratoren gewinnt damit die Fähigkeit an Bedeutung, Märkte differenziert zu bearbeiten und Verantwortung näher an die jeweiligen wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu verlagern. Element Logic trägt dieser Entwicklung mit einer klar definierten regionalen Führungsstruktur Rechnung.
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Neue Verantwortung für Deutschland und den Mittleren Osten
Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 übernimmt Rémy El Abd für Element Logic Germany die Funktion des Vice President Germany & Middle East. In dieser Rolle verantwortet er künftig die Märkte Deutschland, Schweiz sowie die Region Mittlerer Osten. El Abd folgt damit auf Manfred W. Schleicher, der bislang als Geschäftsführer Element Logic Germany die DACH-Region verantwortete.
Die Entscheidung für El Abd ist eng mit seiner bisherigen Tätigkeit im Unternehmen verbunden. In den vergangenen Jahren hat er maßgeblich am Aufbau und an der Weiterentwicklung des Bereichs Professional Services in den Kernmärkten von Element Logic mitgewirkt. Seine Rolle war dabei nicht auf operative Umsetzung beschränkt, sondern umfasste auch strategische Fragestellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette intralogistischer Systeme.
Manfred W. Schleicher begründet die Entscheidung für El Abd mit klaren Worten: „Rémy El Abd hat bisher mit dem Aufbau des Bereichs Professional Services in unseren Kernmärkten überzeugende Ergebnisse erzielt“, sagt Schleicher und ergänzt. „Er führt klar, denkt strategisch und versteht die Prozesse der Wertschöpfungskette. Diese Kombination stärkt unser Geschäftsfeld und macht ihn zur passenden Besetzung für diese Position.“

Element Logic Intralogistik: Kontinuität und neue Perspektiven in der regionalen Führung
El Abd selbst ordnet seine neue Aufgabe sowohl als Fortführung als auch als Erweiterung bestehender Strukturen ein. Dabei betont er ausdrücklich die Bedeutung der bisherigen Aufbauarbeit in Deutschland und verweist zugleich auf neue regionale Perspektiven, die sich insbesondere im Mittleren Osten ergeben.
„Ich freue mich über das Vertrauen von Element Logic. Mein besonderer Dank gilt aber Manfred Schleicher. Er prägt das Logistikgeschäft seit vielen Jahren und setzt sich konsequent für den Erfolg unserer Kunden ein. Unter seiner Leitung hat das Team in Deutschland eine sehr starke Basis geschaffen. Darauf baue ich auf. Gleichzeitig richte ich den Blick auf neue Chancen in der Region Middle East.“
Diese Aussage macht deutlich, dass Element Logic mit der Neuausrichtung keinen Bruch vollzieht, sondern auf bestehenden Strukturen aufsetzt. Zugleich wird die regionale Verantwortung erweitert, um Wachstums- und Entwicklungspotenziale außerhalb der klassischen europäischen Kernmärkte systematisch zu erschließen.
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Manfred W. Schleicher übernimmt neue Rolle in Südosteuropa
Parallel zur Ernennung von El Abd übernimmt Manfred W. Schleicher ab dem 1. Januar 2026 die Position des Vice President South East Europe. Von Graz in Österreich aus verantwortet er künftig die neue Subregion Südosteuropa. Die Neudefinition dieser Region ist Teil der EMEA-weiten Organisationsstruktur von Element Logic und trägt der wachsenden Bedeutung südosteuropäischer Märkte Rechnung.
Schleicher bringt für diese Aufgabe mehr als 35 Jahre Berufserfahrung als Logistikberater und Manager in der Intralogistikbranche mit. In den vergangenen fünf Jahren hat er als Geschäftsführer DACH den strategischen Ausbau von Element Logic maßgeblich geprägt. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Projekte in Österreich und Südosteuropa akquiriert und realisiert. Gleichzeitig hat er dazu beigetragen, Element Logic in diesen Märkten als relevanten Anbieter für effiziente Intralogistiklösungen zu etablieren.
In seiner neuen Rolle konzentriert sich Schleicher darauf, die Marktpräsenz in Südosteuropa weiter zu stärken und die Aktivitäten in der Region enger mit der übergeordneten EMEA-Strategie zu verzahnen. Er berichtet in dieser Funktion an Eir Bjørkly, CEO Element Logic EMEA.
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Beruflicher Hintergrund von Rémy El Abd
Rémy El Abd verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in Führungspositionen innerhalb von Software- und Intralogistikunternehmen. Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem die Ehrhardt + Partner Group sowie die S&P Computersysteme GmbH. In den vergangenen sieben Jahren war er als Managing Director von S&P tätig und begleitete ab 2022 die vollständige Integration des Unternehmens in Element Logic.
Im Anschluss übernahm El Abd die Position des Vice Presidents Professional Services für Element Logic. Diese Aufgabe wird interimsweise von Joshua Smith weitergeführt. Mit dem Wechsel in die neue Rolle erweitert sich El Abds Verantwortungsbereich deutlich und umfasst künftig neben den etablierten Märkten auch den Mittleren Osten als eigenständige Zielregion.
Strategische Logik hinter der regionalen Neuausrichtung
Die Neustrukturierung der Führungs- und Regionalverantwortung ist Teil einer langfristig angelegten Strategie von Element Logic. Ziel ist es, regionale Besonderheiten stärker zu berücksichtigen und Entscheidungswege zu verkürzen. Gerade in der Intralogistik, in der Projekte zunehmend komplexer werden und Investitionsentscheidungen eng mit lokalen Marktbedingungen verknüpft sind, gewinnt diese Differenzierung an Bedeutung.
Mit der klaren Trennung zwischen Deutschland, Südosteuropa und dem Mittleren Osten schafft Element Logic organisatorische Voraussetzungen, um sowohl bestehende Märkte weiterzuentwickeln als auch neue Regionen gezielt zu adressieren. Gleichzeitig bleibt die Einbindung in die übergeordnete EMEA-Organisation erhalten, was eine konsistente strategische Ausrichtung sicherstellt.
Element Logic im Kontext der europäischen Intralogistik
Element Logic ist ein weltweit tätiges Technologieunternehmen mit Schwerpunkt auf intelligenter Lagerautomatisierung. Seit der Gründung im Jahr 1985 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute über 950 Mitarbeiter in 30 Ländern. Als erster und weltweit führender AutoStore-Partner hat sich Element Logic frühzeitig im Bereich modularer, skalierbarer Automatisierungslösungen positioniert.
Die Kombination aus Technologie, Software und projektspezifischen Lösungen bildet die Grundlage der Marktposition des Unternehmens. Dabei versteht sich Element Logic nicht nur als Systemintegrator, sondern als langfristiger Partner für Unternehmen, die ihre Logistikprozesse schrittweise weiterentwickeln. Die Unternehmenskultur basiert auf Mut, Leidenschaft und Zuverlässigkeit und prägt auch die organisatorische Weiterentwicklung.
Ausblick: Regionale Stärke als Teil der EMEA-Strategie
Mit der neuen Führungsstruktur setzt Element Logic ein deutliches Zeichen für eine stärker regionalisierte Marktbearbeitung innerhalb Europas und angrenzender Märkte. Die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten, kombiniert mit langjähriger Branchenexpertise, soll dazu beitragen, die Position des Unternehmens in unterschiedlichen Regionen weiter zu festigen.
Die personellen Veränderungen zum 1. Januar 2026 markieren damit keinen kurzfristigen Umbau, sondern sind Ausdruck einer strategischen Weiterentwicklung, die auf Kontinuität, regionale Nähe und organisatorische Klarheit setzt.




